Pouring? Mal was Neues ausprobiert!
Der englische Begriff „pouring“ bedeutet übersetzt gießen oder schütten. Bei dieser Technik werden die Farben also nicht mit dem Pinsel oder Spachtel aufgetragen, sondern auf die Leinwand geschüttet. Im Internet habe ich eine Vielzahl an Beispielbildern entdeckt und sofort war mein Interesse an dieser Technik geweckt.
Also direkt passende Farben besorgt und einfach mal ausprobiert. Ich überlegte mir dazu, die Farbe mit einem Strohhalm zu verteilen. Das funktionierte meiner Meinung nach recht gut. Nachfolgend einige Bilder der ersten Versuche. Ein Endergebnis ist hier zu finden.
Pouring-Malen: Die Kunst des fließenden Farbenspiels
Pouring-Malen ist eine faszinierende Maltechnik, bei der flüssige Acrylfarben auf die Leinwand gegossen werden, um einzigartige, abstrakte Kunstwerke zu schaffen. Diese Technik begeistert sowohl Anfänger als auch erfahrene Künstler, da sie eine spannende Mischung aus Kreativität, Zufall und Experimentieren bietet. Doch was macht Pouring so besonders, und wie kann man selbst damit starten?
1. Was ist Acryl-Pouring?
Beim Acryl-Pouring werden Farben mit einem Pouring-Medium vermischt, um ihre Fließfähigkeit zu erhöhen. Anschließend werden sie auf eine Leinwand oder einen anderen Untergrund gegossen, wo sie sich auf faszinierende Weise vermischen und verlaufen. Durch verschiedene Techniken wie Dirty Pour, Flip Cup oder Swiping entstehen spektakuläre Muster und Farbverläufe.
2. Warum ist Pouring so beliebt?
Diese Kunstform ist besonders zugänglich, da sie keine klassischen Malfertigkeiten erfordert. Stattdessen geht es darum, mit Farben zu experimentieren und den Prozess zu genießen. Jeder Pour ist einzigartig, und es gibt keine „falschen“ Ergebnisse – was Pouring-Malen besonders befreiend macht.
3. Welche Materialien werden benötigt?
- Acrylfarben in verschiedenen Farbtönen
- Pouring-Medium zur Verdünnung der Farben
- Silikonöl (optional, um Zelleneffekte zu erzeugen)
- Becher zum Mischen der Farben
- Leinwand oder Holzplatten als Untergrund
- Handschuhe und eine abgedeckte Arbeitsfläche, da es eine unordentliche Technik sein kann
4. Welche Techniken gibt es?
- Dirty Pour: Alle Farben werden in einen Becher geschichtet und dann ausgegossen.
- Flip Cup: Der Becher mit geschichteten Farben wird auf die Leinwand gestürzt und dann angehoben.
- Swiping: Die Farben werden auf die Leinwand gegossen und dann mit einer Spachtel oder einem Tuch vorsichtig verteilt, um besondere Effekte zu erzielen.
- Puddle Pour: Einzelne Farbkleckse werden nacheinander aufgetragen und verlaufen dann ineinander.
5. Tipps für gelungene Ergebnisse
- Farben müssen die richtige Konsistenz haben – nicht zu dick, aber auch nicht zu dünn.
- Die Wahl harmonischer Farbkombinationen sorgt für ein ansprechendes Endergebnis.
- Durch leichtes Neigen der Leinwand lässt sich der Farbfluss gezielt beeinflussen.
- Mit einem Heißluftfön oder Brenner können faszinierende Zellstrukturen erzeugt werden.
Acryl-Pouring ist eine kreative und spielerische Technik, die für jeden zugänglich ist. Sie bietet eine wunderbare Möglichkeit, sich auszuprobieren und einzigartige Kunstwerke zu schaffen – ganz ohne Vorkenntnisse. Wer Freude an Farben und Experimenten hat, sollte Pouring unbedingt ausprobieren!
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